Pfarrwallfahrt sorgt für Aha-Erlebnisse

Erlebnisreiche Tage verbrachten Angehörige der Pfarreiengemeinschaft Breitenthal in der Pfingstwoche in Südpolen. Das erste Etappenziel war die tschechische Hauptstadt Prag. Nach der Stadtführung wurde die Hl. Messe am Grab des Hl. Norbert v. Xanten im Kloster Strahov auf dem Prager Burgberg gefeiert. Krakau mit seiner gepflegten Altstadt und seinen großartigen Bauwerken und Kunstschätzen sorgte für manche Überraschungserlebnisse bei den Wallfahrern. Vor allem die mit jungen Menschen gefüllten Kirchen an Werktagen ließen Neid auf die vitale Kirche Polens aufkommen. Neben dem Heiligtum des „Barmherzigen Jesus“ beeindruckte vor allem die neue Basilika zu Ehren des Hl. Papstes Johannes Paul II.“ mit ihren Mosaiken. In Wadowice und in Kalwaria Zebrzydowska konnte man die Gestalt des großen Papstes aus Polen hautnah erleben.

Ein weiteres Highligt war am vierten Reisetag Tschenstochau, das Nationalheiligtum mit dem Bild der „Schwarzen Madonna“, der „Königin Polens“.

Die Letzte Etappe bildete die schlesische Hauptstadt Breslau mit ihrem großartigen Marktplatz und den nach dem Krieg liebevoll wieder aufgebauten Kirchen und Stadtvierteln. Ein Fahrt ins nahegelegene Kloster Trebnitz, wo die Hl. Hedwig von Andechs ihre Grablege hat, rundete die Reise ab. In diesen Tagen wurden bei den Pilgern manche Vorurteile gegen unser Nachbarland abgebaut. Das Staunen über ein kulturell reiches und geistlich vitales Land gewann die Oberhand.

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